Schaue hinter die Kulissen meiner kleinen Agentur. Lass dich von Geschichten aus dem Arbeitsalltag inspirieren. Oder erfahre was es so Neues auf dem Markt und in Meiner Produktpalette, gibt.

Euphorie und Wahnsinn!

Mensch ist das schon lange her… Wenn ich daran denke dass ich mich schon mit knackigen 24 Jahren, selbstständig gemacht habe, muss ich schmunzeln. Nach der Schule, nach Fach-Abi und Ausbildung, ging es bei einer heimischen, klassischen Werbeagentur direkt in den Arbeits- & Agentur-Alltag. Entwerfen, Produzieren, Verkleben, Montieren… So viele neue Dinge die man lernen und tun durfte. Endlich keine langweilige Theorie mehr, sondern spannende „Praxis“. Alles war so aufregend und neu.

Nach dem ersten spannenden und lehrreichen Jahr wendete sich das Blatt und aus dem Agenturalltag, wurde ein Kampf um Aufträge und Kunden. Die Branche geriet in eine Krise und die kleine Agentur konnte sich kaum noch halten. Wir hangelten uns von Auftrag zu Auftrag und die Stimmung war angespannt. „Ein paar Monate noch, das schaffen wir schon, die Durststrecke ist bald geschafft.“ Das war natürlich Quatsch und wir, total fest gefahren. Entweder musste das Konzept komplett überdacht werden, oder es musste frisches Geld rein… Oder eben beides! Am Ende schaffte es die Agentur, trotz loyaler Stammkunden, nicht auf einen grünen Zweig. Ich würde nun also meinen geliebten Job verlieren und müsste mich schleunigst umschauen.

Aber da stand noch eine andere Idee im Raum… „Wie wäre es denn wenn du die Agentur übernehmen würdest?!“ „Absolut krass!“ Mit 23 Inhaberin einer eigenen Firma?! Das schmeckte natürlich nach mehr…. Da die Übernahme-Bedingungen, nicht ganz meinen Vorstellungen entsprachen, einigten wir uns anderweitig. Die einstige Agentur in der ich Angestellte war, schloss von nun an seine Pforten und meine Agentur öffnete seine. Einen Monat nach meinem 24. Geburtstag, eröffnete ich also meine eigene, kleine Werbeagentur. Mit einem eigens designtem Logo, dazu passendem Briefpapier und total abgefahrenen Visitenkarten. Ich stellte also einen Businessplan auf, kaufte von meinem letzten Gehalt einen nagelneuen Computer und stürtze mich in dieses aufregende, neue Abenteuer.

Nach kurzer Zeit, hatte es sich bei der alten Stammkundschaft herum gesprochen und ich konnte erste Aufträge abwickeln. Ich legte ein kleines Büro im Elternhaus an und erstellte eine eigene Webseite. Bereits wenige Monate später konnte ich mir einen eigenen Plotter leisten und kniete mich voll rein, einen Auftrag nach dem Anderen fertig zu stellen. Wie cool das alles war. Ich war mächtig stolz und meine Freunde bewunderten meinen Mut. Alles fühlte sich so intensiv und gut an. Die Arbeit machte Spaß, auch wenn es kaum noch allein zu bewältigen war.

Hätte mir damals jemand gesagt, was ich alles dafür hätte lernen oder wissen müssen, um fortbestehen zu können… ich hätte es nicht geglaubt. Theorie und Praxis, sind dann eben doch zwei verschiedene Paar Schuh. Und so übernahm irgendwann der Wahnsinn. Erste Zahlungen blieben aus. Die Arbeit pendelte sich bei „selbst & ständig“ ein. Ältere Kunden gaben ihre Geschäfte ab oder auf. Preisdumping rollte durch die Branche und so musste man sich unter Vielen behaupten und teilweise unter Wert verkaufen, um überhaupt noch etwas abzubekommen. An diesem Punkt, hätte ich umdenken und handeln müssen… hätte! Natürlich ist man irgendwann betriebsblind, hofft auf bessere Zeiten und ehrliche Geschäftspartner. Und macht so weiter… Ein Business verzeiht dir eine solche Fehlentscheidungen nicht.

Es war eine harte und anstrengende Zeit. Viele schlaflose Nächte und verzweifelte Versuche, doch nochmal anzuknüpfen. Es war aber auch eine lehrreiche Zeit. Heute führe ich ein Business, welches gesund ist und einen Krisen Fahrplan hat. Ich weiß nun worauf es ankommt, was und wen es braucht um nicht nur Aufträge zu generieren und umzusetzen, sondern damit auch genügend Einkommen und die nötige Freizeit, zum Kopf „resetten“, zu haben. Denn nicht nur wenn man seine Verbindlichkeiten nicht erfüllen kann, sondern auch wenn man zu viel und zu hart arbeitet, kann sich das rechen. Die Gesundheit des Unternehmens und Deine, ist also wichtig!

In diesem Sinne. Keep happy 😉

Wenn du an einem festgefahrenen Punkt in deinem Business angekommen bist, oder dich erst garnicht traust, zu gründen. Lass dir, von mir helfen einen anderen Weg aufzutun, auf dem dir dein Business leichter von der Hand geht. Ich begleite Gründerinnen und die jenigen, die Zweifel bei der Gründung haben, auf dem Weg auf die nächste Stufe.

Der Horizont dient dir, ab jetzt zur Orientierung.